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Herausforderungen für chinesische Investoren in Deutschland

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Ziel der Studie “Chinese Companies Enter Germany – Herausforderungen chinesischer Unternehmen beim Markteintritt in Deutschland” ist es den Handlungsbedarf bei deutschen Verbänden, Wirtschaftsförderung und Politik aufzeigen und den chinesischen Unternehmen mögliche Optionen anbieten. Außerdem werden die Chancen für deutsche Unternehmen durch eine Kooperation mit chinesischen Partnern aufgezeigt.

Im Rahmen Ihrer Studie haben die Autoren A. Tiritz, C. Groll und K.Ghane (German Center for Market Entry Berlin) mehrere deutsche Experten und 96 chinesische Unternehmen befragt und analysiert wie chinesischer Firmen bei der Erschließung des deutschen Marktes vorgehen.

Ergebnisse der Studie

  • Die meisten chinesischen Unternehmen die nach Deutschland kommen haben weniger als 10 Mitarbeiter und investieren unter 50.000 EURO.
  • Sie erachten die Suche möglicher Kunden und Geschäftspartner als wichtige Vorbereitung für den Markteintritt.
  • Deutschkenntnissen und Wissen über die rechtlichen Vorschriften in Deutschland und deutsche Geschäftskultur messen sie hingegen keine große Wichtigkeit bei.
  • Sie siedeln sich häufig die Nähe ihrer Kunden an oder entscheiden sich für eine Region in der sie schon Kontakte haben. Andere Kriterien für die Standortwahl sind z.B. Standorte der Wettbewerber, existierende Logistiknetze sowie Image und Bekanntheitsgrad der Region. Chinesische Unternehmen lassen sich gemäß der Untersuchung bevorzugt in Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin nieder.
  • Die schwierigten Herausforderungen für die wahrscheinlich 600 bis 2.000 chinesischen Unternehmen in Deutschland sind Sprache und Aufenthaltserlaubnis, Marketing und Lokalisation sowie deutsches Personal.

Empfehlungen der Autoren …

  • … an chinesische Unternehmen: schon vor dem Markteinstieg umfassend über den deutschen Markt und seine Besonderheitzen informieren
  • … an Politik, Wirtschaftsförderer und Verbände: bürokratische Verfahren vereinfachen, potentielle chinesische Investoren umfassender, am besten schon in China, informieren z.B. durch die Botschaft, die Konsulate und auf den Webseiten der Organisationen
  • … an deutsche Unternehmen: in chinesische Firmen nicht nur Konkurrenten sondern potentielle Kunden oder Partner sehen, mit deren Hilfe sie z.B. ihre eigenen Marktposition verbessern können.

Sie können die 119-seitige Studie     in deutscher und chinesischer Sprache von der ENTERGERMANY-Webseite als pdf-Dateien herunterladen.

Beispiele mittelständischer chinesischer Investoren in Deutschland

MADE IN GERMANY (Wirtschaftsmagazin von DW-WORLD/Deutsche Welle) stellt in den folgenden beiden Videos mit Minmetetals aus der Nähe von Bremen und Waldrich aus Coburg zwei deutsche Unternehmen vor, die von chinesischen Investoren erfolgreich übernommen wurden.

Beispiel 1: Minmetetals

Beispiel 2: Waldrich

Hartmut BĂĽttner @ April 10, 2011

Neue Vertragsparteien des ATA-Abkommens

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Die Vereinigten Arabischen Emirate sind zum 1. April 2011 dem ATA-Abkommen beigetreten. Ab dem 18. April 2011 kann das Carnet ATA-Verfahren dann auch zur vorübergehenden Ein-/Ausfuhr von/nach Bosnien und Herzegowina genutzt werden.

Muster eines Carnet ATA

Anwendung: Im internationalen Handel wird das Carnet ATA zur vorübergehenden abgabenfreien Einfuhr von Gebrauchsgütern genutzt. Dies können z.B. sein Güter für Messen und Ausstellungen, Berufsausrüstung und Warenmuster.

Das Carnet ATA wird innerhalb der Europäischen Gemeinschaft nicht benötigt. In Deutschland wird es nur von den lokalen IHKs ausgestellt.

Vertragsparteien: Zurzeit gehören neben den EG-Mitgliedsstaaten[1] zu den ATA-Vertragsparteien: Algerien, Andorra Australien, Bosnien und Herzegowina (ab dem 18.04.2011), Chile, China (Volksrepublik), Elfenbeinküste, Gibraltar, Hongkong, Indien, Iran, Island, Israel, Japan Kanada, Korea (Süd), Kroatien, Libanon, Macao, Malaysia, Marokko, Mauritius, Mazedonien, Moldau (Rep.), Mongolei, Montenegro, Neuseeland, Norwegen, Pakistan, Russland, Schweiz, Senegal, Serbien, Singapur, Sri Lanka, Südafrika, Thailand, Türkei, Tunesien, Ukraine, USA, Vereinigte Arabische Emirate und Weißrussland.

Weitere Information

___________

  1. Alle Mitgliedstaaten der EU sind als eigenständige Vertragsparteien im Abkommen aufgeführt. Aufgrund der Bildung einer Zollunion werden sie allerdings als ein einziges Gebiet angesehen. []

Hartmut BĂĽttner @ April 3, 2011

Frohe Weihnachten

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Allen Lesern und Besuchern der Internationalen Management Notizen wünsche ich ein geruhsames Weihnachtsfest und für 2011 viel Gesundheit, Glück und Erfolg.

Anbei für Ihre besinnlichen Stunden ein Weihnachtsgedicht von Theodor Fontane:

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,
Aber nehm ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,
Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte -
Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben heraus.
Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Ich freue mich auf ein “Wiederlesen” mit Ihnen und auf Ihre Anregungen und Kommentare im nächsten Jahr. Vielleicht bastle ich in der Zwischenzeit etwas am Wiki weiter.

Hartmut BĂĽttner @ Dezember 24, 2010

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